Gertrud Janßen-Albers

Hundebücher

Gertrud Janßen-Albers wurde in Leer geboren, wo sie auch Ihre Kindheit verbrachte.

Schon als Kind vertraute sie ihre kleinen und großen Freuden und Sorgen ihrem Tagebuch an.

Als auch sie später erlebte, dass das Leben oft mehr Schatten- als Sonnenseiten für sie parat hielt,

schrieb sie ihren Kummer, ihre aufkeimende Wut in Worte und Sätze, die sie sich niemals aufgrund ihrer strengen Erziehung traute auszusprechen, auf ein Stück Papier nieder.

Ihre Gedanken formte sie oft in Gedichtform und verstaute alles in einen kleinen Koffer, welcher noch heute vorhanden ist.

Das Schreiben verhalf ihr so manchen Schmerz, gepaart mit ihrer eigenen Verletzbarkeit, zu verarbeiten.

Große Idole und Vorbilder sind für Gertrud Janßen- Albers die Persönlichkeiten Albert Schweitzer und Martin Luther King.

Bereits als Kind, las sie mit großer Leidenschaft, Bücher von Albert Schweitzer.

Die Worte aus einer der bekanntesten Reden, die Martin Luther King am 28. August 1963 in Washington D. C vor dem Lincoln Memorial hielt,

waren „I Have a Dream“. Diese Worte sind zu ihrem Lebensmotto und zu ihrer Lebensmaxime geworden.

Als im Jahre 2003 ihr geliebter Vierbeiner „Teddy“ alias „Herr Schmidt“ aufgrund einer Krebserkrankung eingeschläfert werden musste,

begann sie erneut ihren unsagbaren Schmerz aufs Papier zu bringen, um nicht an der Trauer und den vielen Tränen zu ersticken.

Einige Zeit später holte sie sich einen Welpen ins Haus, den sie ganz spontan „Maya“ nannte.

Am Ende des Tages meist zu später Stunde, wenn die kleine quirlige Maya schlief, übermannte sie erneut der Schmerz über den Verlust ihres geliebten und treuen Vierbeiners „Herr Schmidt“.

Da erwachte der Gedanke, all die schönen aber auch oft anstrengenden Erlebnisse, welche sie am Tage mit dem kleinen Welpen erlebte, aufzuschreiben.

Eine bessere Therapie gegen die Trauer gab es nicht, da die vielen kleinen Freuden und Streiche, sie in der Rückschau erneut zum Lachen brachten.

Etwa ein Jahr später hielt der kleine wuschelige Momo seinen Einzug und erneut kam die Autorin zum zweiten Male auf den Hund.

Inspirationen für neue Geschichten gab es mehr als reichlich,

denn neben ihren beiden Hunden sorgten und sorgen auch die Vierbeiner und Hundefreunde aus der Nachbarschaft für immer reichlich Stoff zum Schreiben.

Ungeplant entstand so das Welpen- und Hundetagebuch in loser Blattform.

Ermutigt durch Familie und Freunde, entschloss sie sich, ihre „persönlichen Gedanken und Beobachtungen“ zu veröffentlichen.

Am Ende des Jahres 2004 erschien ihr erstes Büchlein „Mayas Welpen- und Hundetagebuch“.

Etwa ein Jahr später versuchte die Autorin, sich wieder in die Welt ihrer Hündin „Maya“ hineinzuversetzen.

Vierzig Kurzgeschichten umfasst der im Jahre 2004 herausgegebene (Band) Beobachtung ihrer Hündin kommt die Autorin zu der Erkenntnis,

dass durch die non verbale Sprache unter den Vierbeinern uns Menschen viele Verhaltensweisen wohl immer ein Rätsel bleiben werden.

Ein Fernsehteam des NDR-Magazins „Lieb und struppig“ wurde auf Gertrud Janßen-Albers aufmerksam und drehte im November 2005 vor Ort

Im Juli 2007 erschien ihr drittes Buch „Moin Moin, Maya - Friesisch freche Hundegeschichten“, erschienen im Kynos-Verlag.

Hierbei handelt es sich nicht nur um hundespezifische Geschichten.

Aktuelle Themen wie zum Beispiel die Pisa-Studie, Feuerwerkskörper mit dem damit verbundenen Silvesterstress für Tiere,

die leidige Rechtschreibreform, oder die Gesundheitspolitik werden kritisch hinterfragt und mit leichter Ironie in die Geschichten mit einbezogen.

2008 verfasste die Autorin Texte für ihre Songs „Moin Moin, Maya“ und „Kleine Füßchen, kleine Pfötchen“ in Zusammenarbeit mit dem Duo Leuchtfeuer.

In ihrem vierten Buch „Sein Name Herr Schmidt - Mein Leben mit einem Juwel“ im Jahre 2010 beschreibt die Autorin ihr enges Zusammenleben mit ihrem vierbeinigen Gentleman.

Dabei stehen nicht nur heitere Episoden im Vordergrund, sondern auch eine kritische Reflexion der Ereignisse in Vergangenheit und Gegenwart.

Sehr plastisch stellt sie ihre Liebe zu ihrer Heimatstadt Leer dar.

Die vielen Jahre mit ihrem Juwel prägten die Autorin zu einer neuen Denk- und Sichtweise über Menschen, Familie, Freunde oder Menschen, die sich Freunde nennen oder nannten.

Im August 2011 erschien die zweite Auflage des Bandes „Moin Moin, Maya! Friesisch freche Hundegeschichten“.

Ihr fünftes Buch „Von Wegen und Nur Hund“ wurde im Spätherbst 2011 veröffentlicht. Verlag: Shaker- Media

Derzeit in Arbeit und Planung und ein wenig auf Abwegen, wird ein Krimi und ein Kinderbuch geschrieben.
Ihr Krimi Roman  :“Geheiligt wurde sein Name „ erscheint im Herbst 2013 im Pax- et- Bonum Verlag von Ingolf Ludger-Schneider in Berlin.